Überbrückungshilfe verlängert

Die Coronapandemie hat Deutschland weiterhin fest im Griff und die Zahlen steigen. Das hat große Auswirkungen auf den Handel. Besonders der stationäre Handel und die Gastronomie waren 2020 stark betroffen vom Lockdown und müssen nun kurz vor Weihnachten erneut zittern. Das Land Sachsen beispielsweise reagiert bereits wieder mit neuen Regeln auf die hohe Inzidenz. Hierbei wird es besondere Einschränkungen für Ungeimpfte geben. Das ist sicher richtig und wichtig, wird aber wieder viele Unternehmer und Unternehmerinnen hart treffen. Zumindest werden nun Neustarthilfe und Überbrückungshilfe bis März 2022 verlängert.

Überbrückungshilfe III Plus bis März 2022

Die Europäische Union hat das Rahmenwerk für staatliche Corona-Finanzhilfen bis Ende Juni 2022 verlängert. Danach ergriffen der Bund und die Länder die Chance, sich auf eine Verlängerung der Zuschussprogramme Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus bis Ende März 2022 zu verständigen. Nicht verkäufliche Saisonwaren sollen weiterhin entsprechend in der Überbrückungshilfe III Plus berücksichtigt werden können. Am Beispiel Sachsen könnte das Händler und Händlerinnen des nun sehr kurzfristig abgesagten Dresdner Striezelmarktes entlasten

Weitere Unterstützungsleistungen verlängert

Auch das vereinfachte Kurzarbeitergeld wird als eines der relevantesten Elemente neben der Überbrückungshilfe vorerst beibehalten. Bereits seit Pandemiebeginn ist das Kurzarbeitergeld eines der mächtigsten Instrumente gegen Arbeitslosigkeit und Unternehmensschließungen. Das erkannte man auch auf der letzten Ministerpräsidentenkonferenz und hielt die Verlängerung der Regel im Beschlusspapier fest. Anträge für die Überbrückungshilfe III Plus und die Neustarthilfe Plus sind über das Antragsportal der Bundesregierung zu stellen.


Gerade da es leider nach wie vor keine erfolgversprechende einheitliche Strategie zu geben scheint, um die Pandemie ein für alle Mal zu überwinden, ist es unumgänglich, dass Unternehmen und Selbstständige in der Coronakrise auch weiterhin Unterstützung erhalten. Dass man die Überbrückungshilfe verlängert hat, ist ein Schritt in die richtige Richtung.