Studie zu Weihnachtsgeschenken

Dass die Deutschen ihre Präsente dieses Jahr vor allem stationär einkaufen wollen, zeigte kürzlich eine Studie zu Weihnachtsgeschenken. Durchgeführt wurde sie vom Internet-Dienstleister und Betreiber des kostenlosen, werbefinanzierten E-Mail-Dienstes Yahoo.

Das Geschäft mit den Weihnachtsgeschenken ist im Gange

Bereits im Oktober startete das Geschäft mit den Weihnachtsgeschenken und ist bereits im vollen Gange. Durchschnittlich 20 Prozent des Jahresumsatzes im Handel werden in den umsatzstarken Monaten November und Dezember erwirtschaftet. In einigen Branchen ist der Anteil sogar höher. Trotz kleiner Unterschiede zwischen Präsenz- und Versandhandel ist diese Zeit für alle die wohl wichtigste im Jahr.

Befragung von 1.000 Konsumenten

Das Unternehmen YouGov hatte für die als repräsentativ geltende Yahoo-Studie im September 1.000 deutsche Konsumentinnen und Konsumenten ab 16 Jahren befragt, wo sie ihre Geschenke für das Weihnachtsfest 2021 zu kaufen beabsichtigten. Demnach gaben 78 Prozent an, zumindest einen Teil ihrer Weihnachtseinkäufe im stationären Handel erledigen zu wollen. Immerhin 42 Prozent planten eine Mischung aus Offline- und Online-Einkäufen. Im Gegensatz zu 2020 verringerte sich die Zahl derer, die nur im E-Commerce Geschenke einkaufen wollen um 13 Prozent auf 28 Prozent. Doch angesichts steigender Inzidenzen und noch nicht absehbarer Pandemieregeln könnten sich die Möglichkeiten und Regeln zum Einkauf in Geschäften besonders im Dezember nochmals ändern. Zu wünschen ist das dem Präsenzhandel natürlich nicht. Dennoch fährt klug, wer beide Möglichkeiten anbietet und verknüpft.

Gute Prognosen für den Onlinehandel

Die Prognosen für den Onlinehandel sind trotz der Ergebnisse der Studie zu Weihnachtsgeschenken positiv. Der ganze Bereich war während der kompletten Pandemie erstarkt und gewachsen und wird durch Rabattaktionen und verlängerte Rückgabefristen auch 2021 gut dastehen. Zwar haben der persönliche Kontakt und das Bummeln durch Innenstädte vielen Käuferinnen und Käufern gefehlt, doch hat sich gleichzeitig auch ein Wandel in den Einkaufsgewohnheiten vieler Zielgruppen eingestellt. Hinzu kommen die größere Auswahl, die zeitliche Flexibilität und die teilweise günstigeren Preise im E-Commerce.

Durchschnittlich 249 Euro für Weihnachtsgeschenke

Was die Studie noch gezeigt hat, ist eine höhere Priorisierung von Nachhaltigkeit. Erstaunliche 70 Prozent der Teilnehmenden gaben an, lokal produzierte Artikel kaufen zu wollen. Durchschnittlich 249 Euro wolle die Kundschaft für Weihnachtsgeschenke ausgeben und begebe sich bereits im November auf Einkaufstour. Wir drücken Ihnen und Ihrem Unternehmen die Daumen für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft!