Aktualisierung der Amazon-Widerrufsbelehrung

Für Weihnachten 2021 gilt eine kurzfristige Aktualisierung der Amazon-Widerrufsbelehrung, wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab. Demgemäß gilt eine erweiterte Rückgabe bis zum 31.01.2022 in diesem Jahr für Einkäufe ab dem 01. November. Auf Amazon heißt es dazu: „Im Rahmen der verlängerten Rückgabefrist für Weihnachten von Amazon müssen die meisten Bestellungen, die zwischen dem 1. November 2021 und dem 31. Dezember 2021 (jeweils einschließlich) gekauft wurden, bis zum 31. Januar 2022 zurückgegeben werden können. Dies gilt sowohl für die von Ihnen als auch für die von Amazon versendeten Bestellungen.“

Aktualisierung der Amazon-Widerrufsbelehrung nötig

Nun sind Sie gefragt! Denn auch in Ihrem Verkäuferkonto muss die Amazon-Widerrufsbelehrung zeitnah aktualisiert werden. Verpassen Sie das, kann das teure Abmahnungen zur Folge haben. Sofern Sie Kunde einer guten Shopbetreuung sind, kann die Anpassung der Rechtstexte im Leistungsumfang enthalten sein. Wichtig ist, dass Sie nicht die Rückgabebedingungen des Vorjahres für die Plattform übernehmen, da sie sich geändert haben! Nach wie vor sind sie im Sinne unserer Kundinnen und Kunden, in diesem Jahr jedoch etwas kürzer. Während die verlängerte Retouren-Möglichkeit im letzten Jahr nämlich schon für ab dem 1. Oktober gekaufte Produkte galt, datiert der Marktplatz-Riese die Frist dieses Jahr auf den 1. November.

Veränderte Rückgabebedingungen gelten für alle Einkäufe

Die veränderten Rückgabebedingungen gelten für alle Einkäufe auf Amazon. Das heißt, dass die Bestimmungen sowohl Einkäufe betreffen, die Amazon selbst abwickelt (über FBA), als auch jene, die Sie als Händler versenden. Sie müssen die verlängerte Rückgabe also in jedem Fall gewährleisten. Falls Sie jedoch ausschließlich über Amazon FBA arbeiten, entfällt zumindest die Aktualisierung der Widerrufsbelehrung. Denn für Sie wird die Widerrufsbelehrung und Rückgabegarantie von Amazon im Shop dargestellt.

Kritik an Aktualisierung der Amazon-Widerrufsbelehrung

Nun lässt sich über die verpflichtenden Rückgabebedingungen bzw. die Aktualisierung der Amazon-Widerrufsbelehrung diskutieren. Manche Versandhändler empfinden sie als zu kundenfreundlich. Die Konsequenz könnten unbedachte, umfangreichere Einkäufe sein, welche in ebenso großem Umfang retourniert werden. Des Weiteren erwarten Verkäufer und Verkäuferinnen kostspielige Retourenprozesse, was die Prüfung und Aufarbeitung der zurückgesendeten Waren betrifft. Dennoch hat der Verkauf auf Amazon ein mächtiges Potenzial für uns alle. Wir wünschen Ihnen schon jetzt ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft mit geringen Retourenquoten!