Betrugs-E-Mails in Umlauf

Momentan sind Betrugs-E-Mails in Umlauf. Angebliche E-Mails vom Logistiker DSV sind in Wahrheit Betrugsversuche und enthalten gefälschte Zahlungsaufforderungen. Daher warnt das Unternehmen auf seiner Webseite vor diesen Fake-E-Mails, welche das DSV-Logo missbräuchlich verwenden. Des Weiteren seien die zuständigen Behörden bereits informiert. DSV gehört neben DHL und Kuehne+Nagel zu den größten Logistikern. Woher die E-Mail-Adressen der Empfänger und Empfängerinnen stammen, ist bisher nicht bekannt.


Betrugs-E-Mails in Deutschland und Schweiz

Der Versand der Fake-E-Mails erfolge aktuell an Privatpersonen in Deutschland und der Schweiz. Hierbei werden Mails mit dem Betreff „DSV-Post“ genutzt, in welchen die Empfänger dann zur Zahlung beispielsweise eines Kaufpreises oder einer Versicherungsgebühr aufgefordert werden. Unter dem Vorwand von Transportversicherungen für besonders wertvolle registrierte Briefe oder vorangegangenen Kontakten über Online-Marktplätze versucht man in den gefälschten Benachrichtigungen, arglose Personen zu Zahlungen zu motivieren. Noch glaubhafter erscheinen die Anschreiben durch die unrechtmäßige Verwendung des DSV- bzw. DSV Xpress-Logos. Es ist absolute Vorsicht geboten!

Erste Absenderadressen öffentlich

Ebenfalls auf der Unternehmensseite veröffentlicht kann man erste identifizierte Absenderadressen einsehen, welche ausdrücklich nicht dem Unternehmen gehören. Es handelt sich dabei derzeit ausschließlich um Googlemail-Konten, von denen die Betrugsversuche ausgehen:

Cyberkriminalität nimmt stetig zu

Die Cyberkriminalität nimmt auch in Deutschland stetig zu. Unternehmen wie Privatpersonen werden immer häufiger Opfer von Attacken und Betrugsaktionen. DSV empfiehlt auf seiner Homepage nachdrücklich, weder die angeforderte Zahlung zu leisten noch Anhänge oder Links der Mails zu öffnen. In hoher Frequenz sind Betrugs-E-Mails in Umlauf und fordern von den Internetnutzern und -nutzerinnen immer mehr Aufmerksamkeit, Schutzmaßnahmen und Vorsicht.
Eine Kontaktadresse zur Meldung gefälschter E-Mails wird ebenfalls angegeben. Im Betrugsfall sollte zwingend Anzeige bei der Polizei erstattet werden.