Höhere Preise bei Deutsche Post DHL

Für das kommende Jahr ist wieder eine Preiserhöhung im Bereich Pakete und Dialogpost für Geschäftskunden geplant. An eine jährliche Erhöhung der Versandtarife für Pakete haben sich die meisten Versandhändlerinnen und Versandhändler bereits gewöhnt. Somit dürfte es nicht überraschen, dass zum 1. Januar 2022 höhere Preise bei Deutsche Post DHL anstehen. Sowohl Geschäftskunden mit Listenpreisen als auch Firmenkunden mit individuellen Konditionen werden von der Erhöhung betroffen sein.

Höhere Preise bei Deutsche Post DHL für schwere Pakete

Noch fehlen konkrete Angaben zur Preisanpassung. Jedoch erklärte DHL bereits, dass besonders schwere Pakete über 20 Kilogramm betroffen seien, da diese aufwendiger zu verarbeiten und auszuliefern sind. Geschäftskunden müssen hier noch auf individuelle Informationen warten. Gestiegene Personal- und Transportkosten führt die Deutsche Post DHL Group zudem als Begründung der Preissteigerung an. Aufgrund des Dauerhochs des Versandhandels und stetig wachsenden Sendungsmengen ist ein notwendiger Ausbau der Infrastruktur des Unternehmens durchaus nachvollziehbar. Maßnahmen zur nachhaltigeren Beförderung und der Ausbau digitaler Services stünden außerdem an. Nicht betroffen ist das nationale und internationale DHL Express-Geschäft.

Nachhaltigkeit sorgt für Preiserhöhung bei Deutsche Post DHL

In einer Konzernmitteilung zur Preiserhöhung vom 24.09.2021 wird das Thema Nachhaltigkeit als Schwerpunkt genannt: Neben der noch nachhaltigeren Beförderung und Zustellung von Sendungen wolle das Unternehmen CO2-neutrale Betriebsstätten bauen und in den kommenden Jahren weitere E-Fahrzeuge und E-Trikes einsetzen. Bereits derzeit stelle man in fast der Hälfte aller Zustellbezirke CO2-frei zu und emittiere deutlich weniger CO2 pro Paketsendung als Wettbewerber. Das ist ein unterstützenswerter Trend im Versandbereich und könnte es erleichtern, auch Ihren Kundinnen und Kunden die eventuell notwendige Anpassung der Versandkosten zu erklären, insofern Sie mit DHL versenden.

Preiserhöhungen auch im Dialogmarketing

Die ebenfalls geplante Preiserhöhung im Bereich der Dialogpost zum 01.01.2022 erfolgt aus ähnlichen Gründen. Dass der Werbemarkt im letzten Jahr aufgrund der Pandemie eingebrochen ist, ist bekannt. Die Preisstabilität in dem Bereich sei daher nun nicht mehr zu halten, wie der Konzern mitteilt. Die Kostenentwicklung bei Betriebsmitteln sowie Energie- und Transportleistungen „gepaart mit dem Anspruch, auch weiterhin faire Löhne zu zahlen, zwingt uns, die Preise im Dialogmarketing zum 01.01.2022 moderat anzupassen“.