SEO: 2021 erwartet der Verbraucher mehr!

In Zeiten von Corona greifen Menschen noch mehr als gewohnt auf digitale Kommunikation sowie zuverlässige Informationsquellen im Internet zurück. Der Verbraucher erwartet mittlerweile auch viel mehr von einer Website und Suchmaschinen filtern heraus, welche Seiten gut sind und welche schlecht. Websites, die vorher noch in Ordnung waren, reichen im Jahr 2021 einfach nicht mehr aus.  

Bereits 2020 haben viele Unternehmen ihre Websites erweitert und verfügten somit über eine umfangreichere Internetpräsenz. Dies wird in 2021 noch signifikanter werden, denn die sogenannten Content-Marketing-Investitionen wie die Verbesserung einer Internetseite sowie Erzeugung von Content werden wichtiger sein denn je.

B2B-Käufer werden oft enttäuscht

Gerade Websites im B2B-Bereich sorgen bei vielen Verbrauchern für Frustrationen, denn der Nutzer erhält nicht die Informationen, die er erwartet.

  • 69 Prozent der Käufer geben an, dass sie unwichtige Informationen bekommen. 57 Prozent der Verbraucher stufen sie sogar als nutzlos ein.
  • Lediglich acht Prozent der B2B Käufer finden die Website vertrauensvoll und zehn Prozent empfinden die Seite als wirkungsvoll.
  • 25 Prozent der Websites weisen neben Fehlern auf den Seiten auch zum Beispiel sehr langsames Laden auf

Die Kluft zwischen B2B-Anbieter und B2B-Käufer hat sich während der Pandemie sogar noch vergrößert. B2B-Anbieter erfüllen die Erwartungen der Käufer selten. Zu diesem Ergebnis kam die Studie „The 2021 B2B Buying Disconnect“ von Trustradius. Das Resultat der enttäuschten Käufererwartungen ist, dass der Verbraucher immer weniger Vertrauen zum Anbieter hat.

Welche Erwartungen haben B2B-Besucher konkret im Jahr 2021 und was muss der Anbieter tun, um in den Suchmaschinen besser auffindbar zu sein?

Das ist für den Besucher wichtig

Laut der Studie von Trustradius verbringt der Käufer dieses Jahr viel mehr Zeit bei der Recherche und vergleicht die Produkte noch ausführlicher miteinander.

  • 87 Prozent der Käufer führen den Kaufprozess teilweise selbstständig durch. 57 Prozent fällen Ihre Kaufentscheidung, ohne mit dem Verkäufer oder seinem Vertreter davor kommuniziert zu haben
  • Die Käufer sind jünger und bewegen sich im Internet sicherer als die ältere Generation. So haben sie einen weitaus größeren Erfolg bei der Produktrecherche. 60 Prozent der Käufer bestehen aus Millennials (25-39 Jahre) und zwei Prozent bildet die Generation Z (jünger als 24).
  • Bis eine Kaufentscheidung letztendlich getroffen wird, ziehen die Käufer erstmal Informationen aus 6,9 Quellen. Das sind im Vergleich 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Mittlerweile spenden 33 Prozent mehr Zeit für die Produktrecherche und 25 Prozent investieren weniger Zeit für die Kommunikation mit dem Verkäufer. 35 Prozent der B2B-Käufer beschäftigen sich intensiver mit dem sogenannten ROI (Return on Investment), bevor sie einen Kauf tätigen. („The 2021 B2B Buying Disconnect“ von Trustradius)

Der Verbraucher wünscht sich Informationen, die ihm einen besseren Überblick über die Funktionalität sowie Erfahrungen von anderen Nutzern verschaffen. Erhält er die gewünschten Informationen und hat er bereits mögliche Lieferanten ausfindig gemacht, tritt er an den Anbieter heran. Dabei ist nicht die Masse der Informationen ausschlaggebend, sondern der Inhalt! Durch die Ergebnisse auf Google, bezieht der Kunde heutzutage bessere Informationen denn je. Google bewertet Seiten mit gutem Content und positiven Kundenfeedback immer besser und das ist ausschlaggebend für die besten Positionen auf den ersten Seiten von Google und Co.